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CHRONIK
Vorgeschichte
1970 Gründung des Bundesverbandes in
Lüdenscheid.
Einzelne Eltern aus dem Rhein-Main-Gebiet werden Mitglied
1973 Während der Bundestagung in Lüdenscheid
Kontakte zwischen Eltern aus Hessen
1975 Beginn des „Frankfurter Schulversuchs“ für
autistische Kinder (auf Grund einer Initiative von Ernst Gebhard)
April 1975 Eltern autistischer Kinder im
Rhein-Main-Gebiet werden von Elvira Crummenerl, der 1. Vorsitzenden des
Bundesverbandes, angeschrieben
Oktober 1975 Dr. Karl Tjaden, Hamburg, der neue 1.
Vorsitzende des Bundesverbandes, wird von Dr. Hermann Pauly nach Frankfurt
eingeladen
November 1975 Zusammenkunft in Frankfurt. 70 (!)
Personen. Wunsch der Anwesenden:
Gründung eines Vereins, der sich für die Belange autistischer Kinder einsetzt.
Eine Vorbereitungskommission wird tätig
4. März 1976 In Frankfurt wird der Verein „Hilfe
für das autistische Kind“,
Regionalverband Rhein-Main e.V. gegründet
Mitglieder in Hessen und
Rheinland-Pfalz, später auch in Baden-Württemberg
und Bayern
17. September 1976 Beschluss der Mitgliederversammlung:
Eigenes Therapieinstitut soll entstehen
8. Januar 1977 Erstes Familientreffen. In Langen
15. Februar 1977 Unser Therapie-Institut in Langen
beginnt mit seiner Arbeit. Klaus Kratzer ehrenamtlicher Geschäftsführer (bis
1994). Noch fehlen verbindliche Zusagen zur Therapiekostenübernahme. Der LWV
Hessen stellt DM 10 000 zur Verfügung
Mai 1977 Anfrage im Hessischen Landtag zur
Situation autistischer Kinder
Juli 1977 Die Stadt Frankfurt erkennt Therapie
als Förderungsmaßnahme nach dem BSHG an. Sie fördert mit Zuschuss von DM 10 000
die im Aufbau befindliche therapeutische Arbeit und unterstützt den
Regionalverband auch in allen folgenden Jahren
9. Juli 1977 Erstes Sommerfest. In Eppertshausen
Okt./Nov. 1977 Erste Eltern-Kind-Freizeit. Im Taunus
November 1977 Stadt und Kreis Offenbach erkennen
Therapie als Förderungsmaßnahme nach dem BSHG an. Sie unterstützen die
Aufbauphase mit DM 10 000
24./25. Nov. 1978 Bundestagung in Frankfurt.
„Therapie und schulische Förderung autistischer Kinder in England, USA und
Deutschland“
Mai 1979 Das Kultusministerium in
Rheinland-Pfalz erlässt „Empfehlungen zur Förderung
von Schülern mit extrem autistischem Verhalten“
3.-5. Okt. 1980 Familientreffen in Dorfweil/Taunus,
veranstaltet mit dem Bundesverband für alle Regionalverbände
10.-17. Okt. 1981 Erste Freizeit für Kinder ohne
Begleitung ihrer Eltern. Im Odenwald
27. November 1981 Informationsabend in Frankfurt: „Wenn
geistig Behinderte erwachsen werden ...“. Arno Crössmann, Rechtsanwalt und
Notar
24. April 1982 Elterngesprächsabend in Frankfurt zum
Thema “Heim“
September 1982 Herausgabe der ersten
Informationsbroschüre
19. November 1982 Informationsabend in Darmstadt zur
„Festhalte-Therapie“
14. Oktober 1983 Veranstaltung in Frankfurt „Das
Festhalten als Therapie bei Kindern mit Autismus-Syndrom“. Dr. Jirina Prekop
18. November 1983 Vortrag in Frankfurt. „Wert und
Bedeutung der Arbeit bei Behinderten“.
Prof. Dr. Kurt Jacobs.
Juli 1984 Wir mieten einen Büroraum in
Frankfurt-Rödelheim: unsere Geschäftsstelle
22./23. März 1985 Fachtagung in Frankfurt. „Autistische
Erwachsene in Werkstätten und Wohnstätten“
20./21. April 1985 Wochenende für Eltern und Kinder in
Herbstein. „Ihre Zukunft – unsere Zukunft“
April 1986 Beginn der Kontakte zum LWV Hessen
wegen eines Heimes für autistische Erwachsene
13.-18. Juli 1987 Erste Freizeit für Jugendliche ohne
Begleitung ihrer Eltern. Im Westerwald
4. November 1987 Veranstaltung in Langen, gemeinsam mit
der Lebenshilfe in Stadt und Kreis Offenbach und dem Förderkreis der
Janusz-Korczak-Schule. „Wege aus der Isolation – gemeindenahes Wohnen für
Menschen mit geistiger Behinderung“. Ulrich Niehoff
13. November 1987 Gesprächsabend in Frankfurt: Mme.
Marie-Jo Schmitt berichtet vom Wohnen
und Arbeiten autistischer Menschen in „Le Grand Real“ und „La Bourguette“
in Südfrankreich
1988 Erste Kontakte zur Lebenshilfe,
Ortsvereinigung Gießen, wegen eines Wohnheims
12.-15. Mai 1988 Erste Wanderfreizeit. Im Schwarzwald
11. November 1989 Gesprächsabend in Langen. „Die speziellen
Probleme autistischer Menschen, die
nur geringfügig intellektuell behindert sind“. Dipl.-Psych. Gerhardt Wiener
16. November 1989 Veranstaltung in Langen. „Leben mit
geistiger Behinderung – Krisen und Krisenbewältigung“. Prof. Dr. John F. Kane
28. Mai 1990 Elternabend in Frankfurt. Fragen an
Klaus Tüxsen, den Praxisberater der Lebenshilfe, LV Hessen, zum
Betreuungsgesetz, zu Pflegegeld und Versicherungen
21. Juni 1990 Elternabend in Langen. „Werkstatt“
1991 Beginn der Kontakte zur Nieder-Ramstädter
Diakonie wegen eines Wohnheims für autistische Erwachsene
April 1991 Die Wohnstätte in Dorf-Güll, eine neue
Einrichtung für autistische Menschen (Träger: Lebenshilfe Gießen), nimmt die
ersten der insgesamt sechs Bewohner auf
22. April 1991 Ergänzung des Vereinsnamens. „Hilfe
für das autistische Kind“, Vereinigung
zur Förderung autistischer Menschen, Regionalverband Rhein-Main e.V.
23.-25. August 1991 Wochenende für Eltern in Kronberg.
„Möglichkeiten der schulischen Bildung und beruflichen Eingliederung
autistischer Menschen“. Prof. Dr. Kurt Jacobs
5. September 1991 Gesprächsabend in Langen. „Schule“.
Albert Schenkel, Schulleiter
18./19. Nov. 1991 Fachtagung in Frankfurt. „Autistische
Erwachsene in Werkstätten und Wohnstätten“ (Wiederholung der Veranstaltung
vom März 1985)
Januar 1992 Umzug des AUTISMUS-Therapieinstituts
innerhalb von Langen: Aus gemieteten Räumen in der Weserstraße in die
Eigentumspraxis Westendstraße 2 B
7.-12. April 1992 Erste Freizeit für Jugendliche und
Erwachsene mit Asperger-Autismus. Im Odenwald
5. Juni 1993 Veranstaltung in Frankfurt.
„Einführung in die Methode der Gestützten Kommunikation (Facilitated
Communication, FC)“. Dipl.-Psych. Annemarie Sellin und Christel Wiewiorra
2. März 1994 Vorträge in Frankfurt. „Ergebnisse einer
Untersuchung aus dem Forschungsprojekt Autismus“. Prof. Dr. Fritz Poustka und
Dr. Gabriele Schmötzer
23./24. Sept. 1994 Seminar in Frankfurt. „Umgang mit
Aggressionen“. Dipl.-Psych. Johannes Heinrich
24.-26. März 1995 Erste Wochenendfreizeit für autistische
Erwachsene im Odenwald
Oktober 1995 Beginn eines “Sozialtrainings“ für
Jugendliche und Erwachsene.
Leitung: Olaf Gersbacher
9. Oktober 1995 Veranstaltung in Langen. Wir,
Lebenshilfe und die Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach. „Erwachsene
mit geistiger Behinderung verlassen ihr Elternhaus“
11. Oktober 1995 Veranstaltung in Frankfurt. „Autismus
– Erscheinungsbild, Ursachen, Therapie
und Förderung“. Dipl.-Psych. Bärbel Wohlleben
1.-3. Februar 1996 Seminar. „Umgang mit
Verhaltensproblemen“. Dipl.-Psych. Johannes Heinrich
23./24. Februar 1996 Veranstaltung in Langen. Einführung in
die Methode der „Gestützten Kommunikation“. Christiane Nagy
21. September 1996 Elternnachmittag in Langen.
„Gestaltung von Testamenten“.
Dieter Wallenfels, Notar
9. November 1996 Informationsveranstaltung in Langen.
„Zwischen Werkstatt und Arbeitslosigkeit – Gibt es einen dritten Weg?“ Monika
Scholdei-Klie („Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“) und Markus Brößler
(Projekt Berufliche Integration)
16. April 1997 Vortrag in Frankfurt „Biologische
Grundlagen der Diagnostik und Therapie beim Autismus“. Prof. Dr. Fritz Poustka
26. April 1997 Veranstaltung in Frankfurt.
„Schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten“.
Birgid Oertel (Hessisches Kultusministerium),
Prof. Dr. Hans Reiner Böhm (Vorstandsmitglied), Ursula Schmid (Förderlehrerin)
16. Okt. 1997 Gesprächsnachmittag in Langen.
„Gestützte Kommunikation“. Dr. Karl Uebelacker
24.-26. Okt. 1997 Wochenende für Eltern und Kinder im
Westerwald. „Die Situation von Geschwistern autistischer Kinder“. Nicole
Hammerschmied und Dipl.-Psych. Gerhardt Wiener
5. November 1997 Einweihung von Haus Emmaus der
Nieder-Ramstädter Diakonie. Das neue Zuhause für eine Wohngrupppe
autistischerErwachsener – entstanden durch unsere Initiative, das Engagement
des Trägers und langjährige gemeinsame Bemühungen
20./21 Februar 1998 Workshop in Langen. „Gestützte
Komumunikation“. Dr. Andrea Basler-Eggen
10. Juli 1998 Veranstaltung in Frankfurt. „Strukturierung
als Hilfe zum Verstehen und Handeln – Der TEACCH-Ansatz in der Arbeit mit
autistischen Menschen“.
Dr. Anne Häußler
23.-25. Okt. 1998 Wochenendworkshop in der Rhön für
Eltern. „Familienleben mit einem behinderten Kind – Belastung und Bewältigung“.
Dr. Monika Lang
10. Januar 1999 Fortführung des „Sozialtrainings“ für
Erwachsene in neuer Form als Sozial-kompetenztraining (SoKo) nach TEACCH.
Leitung: Dr. Anne Häußler
17. April 1999 Veranstaltung in Langen.
„Informationen zur Pflegeversicherung und zum Betreuungsrecht“. Peter Dietrich,
Jurist
September 1999 Erweiterung des
AUTISMUS-Therapieinstituts. Filiale: Gartenstraße 121, Langen
1. September 1999 Beginn eines Sozialtrainings für
Kinder nach TEACCH. Leitung: Dr. Anne Häußler
November 1999 Zweitägiger Workshop und fünf
Themenabende in Rüsselsheim. „Förderung
nach dem TEACCH-Modell“. Dr. Anne Häußler
31. März 2000 Veranstaltung in Frankfurt. „Autismus
– einige Antworten auf viele Fragen.
Dr. Anne Häußler und Dr. Gabriele Schmötzer
8. September 2000 Veranstaltung in Frankfurt. „Autismus
– und was jetzt?“ Dr. Anne Häußler
3. März 2001 Jubiläumsfeier in Frankfurt
anlässlich unseres 25-jährigen Bestehens.
Festvortrag: „Autismus – eine Herausforderung des Mitmensch-Seins“
Prof. Dr. Georg Feuser
19./20. Oktober 2001 Fachtagung in Frankfurt. „Autismus
und Kommunikation“
16. Februar 2002 Erster Erfahrungsaustausch von Eltern
erwachsener Söhne und Töchter mit Asperger-Syndrom oder
High-functioning-Autismus
April 2002 Gründung von regionalen
Elternstammtischen
6. Juni 2002 Erstes Treffen der Gesprächsgruppe für
Frauen und Männer mit Asperger-Autismus, begleitet von Susanne Göbel
(Unterstützerin im Netzwerk People First e. V.)
31. August 2002 Dipl.-Psych. Gerhardt Wiener,
seit Juli 1979 Mitarbeiter, seit Anfang 1980 Leiter
des AUTISMUS-Therapieinstituts in Langen verlässt uns wegen beruflich bedingtem
Ortswechsel seiner Frau
1. September 2002 Dipl.-Psych. Irmgard Döringer
(seit Oktober 1988 Mitarbeiterin)
übernimmt nun die Leitung des AUTISMUS -Therapieinstituts
12. Oktober 2002 Die Außerordentliche
Mitgliederversammlung beschließt, die Trägerschaft des
AUTISMUS-Therapieinstituts an die Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach
abzugeben
1. Januar 2003 Die Trägerschaft des
AUTISMUS-Therapieinstituts geht von uns auf die
Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach über
März - Oktober 2003 Workshop-Reihe (4 Veranstaltungen).
„Unterstützte Kommunikation (UK)“
6./7. März 2003 Veranstaltung in Frankfurt. „Umgang
mit intensiven Aggressionsformen“.
Dipl.-Psych. Johannes Heinrich
16.-18. Mai 2003 Besuch von Mitgliedern und
Mitarbeitern des Autismus-Verbands in Kecskemét, Ungarn
15. Juli 2003 Einweihung von Stiftstraße 17. Zweite
Wohngruppe für autistische Erwachsene der
Nieder-Ramstädter Diakonie
14. März 2004 Veranstaltung in Frankfurt.
„Biologische Grundlagen und medizinische und therapeutische Hilfen“. Prof. Dr.
Fritz Poustka
23. April 2004 Erster Asperger-Familientreff
24. April 2004 Veranstaltung in Langen.
„Neuregelungen in der Sozialgesetzgebung“.
Klaus Tüxsen (Praxisberater der Lebenshilfe, Landesverband Hessen)
13. Juli 2004 Veranstaltung in Frankfurt. „Intensive
Frühförderung durch ABA (Applied
Behavior Analysis)“. Mareike Overhof (Mitarbeiterin von CARD, USA)
9. Juli 2005 Workshop in Frankfurt. „Praxis des
TEACCH-Konzepts“. Dr. Anne Häußler
7. August 2005 Neubeginn des seit 1993 bestehenden
Asperger-Freizeittreffs (bis 2004 unter Begleitung von Dipl.-Psych. Petra
Bühler; jetzt Elke Kunik)
Diese Chronik nennt nicht alle
Veranstaltungen. Sie will einen Überblick vermitteln und Schwerpunkte aufzeigen.
Angebote wie Ferienfreizeiten, Sozialtrainings, monatliche Abend-Treffs für
autistische Erwachsene, gesellige Zusammenkünfte (Sommerfeste, Wanderungen
usw.) gehören zu unserem Programm.